{"id":21377,"date":"2019-12-04T09:25:13","date_gmt":"2019-12-04T09:25:13","guid":{"rendered":"https:\/\/cypripedium.at\/?p=21377"},"modified":"2021-01-19T12:34:36","modified_gmt":"2021-01-19T12:34:36","slug":"cypr-arietinum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cypripedium.at\/?p=21377","title":{"rendered":"Cypr. arietinum"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-text-align-center\"><em><strong>Cypripedium arietinum<\/strong><\/em>&nbsp;R.Br., Flaschenware in 2 Vegetationsperioden zur Bl\u00fcte<\/h2>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Obwohl der Widder-Frauenschuh zu den kleinbl\u00fctigen Arten innerhalb der Gattung&nbsp;<em>Cypripedium<\/em>&nbsp;geh\u00f6rt, z\u00e4hlt er in den Sammlungen der Liebhaber zu den gro\u00dfen Rarit\u00e4ten. Die im gem\u00e4\u00dfigten&nbsp;&nbsp;\u00f6stlichen und mittleren Nordamerika in Torfmoos-Mooren, L\u00e4rchen- und Lebensbaums\u00fcmpfen und feuchten Nadelw\u00e4ldern vorkommende Art ist derzeit kaum erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n<h5><strong>S\u00e4mlinge<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Mit sehr viel Gl\u00fcck wurden 40 S\u00e4mlinge frisch aus der Flasche im Juli 2008 erhalten. Die Qualit\u00e4t der Ware war vorbildlich: Gut differenzierte Spro\u00dfspitze, gute Wurzell\u00e4ngen mit gesunden Spitzen, keinerlei Phenolsch\u00e4den&nbsp;<br><br>Die S\u00e4mlinge wurden in ein Substrat, welches aus 80 % Quarzsand und 20% Wei\u00dfmoostorf bestand, pikiert. Zus\u00e4tzlich wurde die Oberfl\u00e4che mit einer Schicht aus Kiefernnadeln abgedeckt.<br><br>Da die S\u00e4mlinge bis kurz vor dem Pikieren gek\u00fchlt wurden, erschienen nach 2 Wochen die ersten Bl\u00e4tter. W\u00e4hrend des Sommers wurde das Substrat m\u00e4\u00dfig feucht gehalten ( Regenwasser) , bis die S\u00e4mlinge im Herbst einzogen. Die \u00dcberwinterung erfolgte im frostfreien Gew\u00e4chshaus.<br><br>Alle S\u00e4mlinge legten an Gr\u00f6\u00dfe zu, die Wurzell\u00e4ngen verdoppelten sich und die Neutriebe waren stark. Die S\u00e4mlinge trieben in Mai erneut aus und 5 St\u00fcck der auf zwei Kultivateure aufgeteilten S\u00e4mlinge zeigten eine kleine Erstbl\u00fcte&nbsp;&nbsp;!<br><br>Die bl\u00fchenden Pflanzen erreichten eine H\u00f6he von 8cm, wobei der Durchmesser der Bl\u00fcten 2cm betrug.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"750\" src=\"https:\/\/cypripedium.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Cypr.-arietinum.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21378\" srcset=\"https:\/\/cypripedium.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Cypr.-arietinum.jpg 500w, https:\/\/cypripedium.at\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Cypr.-arietinum-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption>Cypr. arietinum<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5><strong>D\u00fcngen<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Im 2ten Jahr zeigten sich Ausf\u00e4lle durch Stengelf\u00e4ule. Dies k\u00f6nnte im Zusammenhang mit einer zuvor durchgef\u00fchrten D\u00fcngegabe stehen. Es ist anzunehmen, dass die Pflanzen sehr sensibel gegen\u00fcber D\u00fcngegaben reagieren, weshalb es ratsam w\u00e4re die Pflanzen nur \u00fcber das Blatt mit N\u00e4hrstoffen zu versorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kann auch berichtet werden, dass Umtopfen in ungeeignete Erdmischungen nicht vertragen wird : Abgegebene S\u00e4mlinge, die in eine Kalk-haltige Mischung umgetopft wurden, waren innerhalb weniger Tage abgestorben !<\/p>\n\n\n\n<p>Wegen der Seltenheit wird&nbsp;<em>Cypr. arietinum<\/em>&nbsp;wohl immer zu den begehrten Pfl\u00e4nzchen der Frauenschuh-Liebhabern z\u00e4hlen. Hier wird eine erfolgreiche Aufzucht dokumentiert, die gleichzeitig auf die schwierige Kultur&nbsp;&nbsp;hinweisen soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><em>Eine l\u00e4ngerfristige Kultur, oder auch Gartenkultur, ist bisher nicht bekannt.<\/em><br><em>am 19.06.2009<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cypripedium arietinum&nbsp;R.Br., Flaschenware in 2 Vegetationsperioden zur Bl\u00fcte Obwohl der Widder-Frauenschuh zu den kleinbl\u00fctigen Arten innerhalb der Gattung&nbsp;Cypripedium&nbsp;geh\u00f6rt, z\u00e4hlt er in den Sammlungen der Liebhaber zu den gro\u00dfen Rarit\u00e4ten. Die im gem\u00e4\u00dfigten&nbsp;&nbsp;\u00f6stlichen und mittleren Nordamerika in Torfmoos-Mooren, L\u00e4rchen- und Lebensbaums\u00fcmpfen und feuchten Nadelw\u00e4ldern vorkommende Art ist derzeit kaum erh\u00e4ltlich. 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