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Die Pflanzen für das Hochmoor

von Gerhard Raschun jun.

Die extreme Nährstoffarmut, der niedrigen pH-Wert ( Azidität), die permanente Wassersättigung und die extremen Temperaturschwankungen ( Tag- und Nachttemperaturen) lassen die Hochmoorlebensräume als lebensfeindlich erscheinen. Es bedingt eine hohe Anpassung von Spezialisten, welche als Hungerkünstler mit diesen Lebensbedingungen ein Auskommen fristen, oder sich andere Quellen für die Stickstoff bzw. Nährstoff- Versorgung erschließen.

Als solches betrachtet, stellen Moorlebensräume gegenüber anderen Biotop-Typen eher artenarme Standorte dar, nicht vergleichbar mit einer Vielfalt, wie sie z.B. in den Tropen zu finden ist. Dennoch ist es möglich seine Gartenanlage abwechslungsreich zu bepflanzen: Weitere Pflanzengattungen bzw. –Arten aus anderen Regionen der gemäßigten Klimazone, d.h. aus den Hochmooren von Nord-Amerika, Japan und Patagonien ,  sind hier ausreichend winterhart und bieten sich für eine Pflanzung an.

Torfmoos ( Sphagnum )

Maßgeblich ist das Torfmoos für die extremen Lebensbedingungen im Hochmoor verantwortlich. Es besitzt keine Wurzeln und ernährt sich ausschließlich vom Regenwasser und deren wenigen Nährstoffen und speichert es. Im Gegenzug werden Wasserstoff-Jonen abgegeben, die ein saures Milieu erzeugen, und so das Aufkommen von Konkurrenz unterdrücken. Torfmoose sind ständig im Wachstum, an ihrer Basis kann das Gewebe sich aufgrund des Sauerstoffmangels jedoch nicht restlos zersetzen, weshalb der Moorboden ständig wächst. Die 35 in Mitteleuropa vorkommenden Arten sind durch Standortzerstörung bedroht und daher geschützt. Für die Verwendung in der Hochmoor-Anlage an sehr nassen Stellen sind besonders das Spieß-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum ), bzw. S. balticum und S. dusenii geeignet. An erhöhten, trockeneren Stellen, sogenannte Bulten, wachsen  das Magellans Torfmoos ( S. magellanicum ), das besonders schöne Rötliche Torfmoos ( S. rubellum ) und das Braune Torfmoos ( S. fuscum ).

Fleischfressende Pflanzen ( Karnivoren )

Fleischfressende Pflanzen haben eine Anpassung an den kargen Lebensraum  gefunden, indem sie Insekten fangen. Bei der anschließenden Verdauung werden durch Enzyme die pflanzenverwertbaren Nährstoffe gewonnen. Die Insekten werden aktiv z.B. durch die Venusfliegenfalle ( Dionaea muscipula ) , den Wasserschlauch ( Altrovanda vesiculosa ) , oder  passiv, z.B. den Sonnentau-Arten ( Drosera spp.) oder Schlauchpflanzen (Sarracenia spp.), gefangen.

Besonders im Sonnenlicht sind beim Sonnentau die an Drüsen gebildeten, klebrigen Flüssigkeitstropfen zu bewundern. Diese vermeindlichen Nektartröpfchen werden den Insekten zur tödlichen Falle, an der sie kleben bleiben. Für die Gartenanlage sind folgende Sonnentau-Arten geeignet: Der rundblättrige Sonnentau ( Drosera rotundifolia  ) wächst auf den Sphagnum-Polstern, an denen er etwas trockener sitzt. Der mittlere Sonnentau ( Dr. intermedia ) bevorzugt die Schlenken, die fakultativ auch überschwemmt werden können. Der ebenfalls heimische langblättrige Sonnentau ( Dr. anglica ) meidet Konkurrenz und liebt offene Torfflächen. An identischen Stellen fühlt sich auch der nahestehende amerikanische Verwandte, der fadenförmige Sonnentau ( Drosera filliformis ) wohl, der mit seinen dünnen, senkrecht nach oben weisenden Blättern schon 30cm erreichen kann. Nur begrenzt geeignet ist der mit Rhizome wachsende, gegabelte Sonnentau ( Dr. binata ). Nach einem schneelosen, sehr kalten Winter kann er ausbleiben. Gleiches gilt für die aus dem Bergland Neuseelands stammenden Sonnentau-Arten .

Die Venusfliegenfalle ( Dionaea muscipula) aus dem Südosten Amerikas stellt Insekten mit ihren Klappfallen nach. Viele einzigartige Mutationen wurden selektiert, tiefrote Pflanzen , mit starker oder langer Bezahnung etc. .  Leider sind nur wenige Klone ausreichend hart bzw. da unsere Vegetationsperiode zu kurz ist, verlieren die Rosetten von Jahr zu Jahr an Größe.

Eine ähnliche Strategie zum Insektenfang wie der Sonnentau, machen sich die Fettkräuter zum Nutzen: An der Oberfläche der sukkulenten Blätter der bodenaufliegenden Rosetten wird durch Drüsen ein Sekret abgesondert. Angelockte Mücken haften daran. Viele Liebhaber tropischer Arten machen sich dies zu nutzen, und verwenden tropische Arten zur Reduktion von Trauermücken im Gewächshaus. Für das Freilandmoor sind insbesondere das Gewöhnliche Fettkraut ( P. vulgaris ) und das Großblütige Fettkraut ( P. grandiflora ) geeignet.

Mit sieben Arten sind die Wasserschläuche ( Ultricularia spp. ) in Europa verbreitet. Alle leben aquatisch, d.h. sie benötigen eine Schlenke oder eine ständig nasse Pflanzstelle. Durch kleine Saugfallen werden Wasserflöhe gefangen. Die hübschen kleinen Blüten stehen 10 bis 15cm über der Wasser- bzw. Substratoberfläche, und bestechen durch ihre kräftige gelbe Farbe. Neben U. vulgaris, U. australis, U. minor, und U. intermedia bietet sich für eine Bepflanzung auch die aus Kanada stammende U. cornuta an. Die Art wächst terrestrisch und bevorzugt daher trockenere Standorte, die wegen der nur 2mm langen Blätter auch vor zu starkem Konkurrenzdruck offen gehalten werden sollten.

Wohl am eindruckvollsten präsentieren sich die Schlauchpflanzen ( Sarracenia spp. ) im Hochmoor. Die 8 Arten, mit vielen Unterarten und noch zahlreicheren Farbformen, kommen aus dem Osten bzw. Südosten Nordamerikas. Die zumeist aufrechten Blätter bilden Röhren, die durch Duft, Färbung und Nektarsekrete Insekten anlocken. Beute, die ins Innere der Schläuche gefallen ist, wird durch Verdauungssäfte zersetzt, die freigesetzten Nährstoffe absorbiert. Besonders bei rot überfärbte oder rot geaderte S. flava – Klonen ( var. rupricorpora, var. altropurpurea, var. odorata ) können nach kurzer Zeit die Horste, mit bis zu 1m hohen Schläuchen, zum Blickfang werden. Auch S. leucophylla , mit ihren im oberen Drittel genetzten Schläuchen, oder S. alata mit beinahe schwarz gefärbten Schläuchen, können beachtliche Höhen erreichen. Kleinbleibende Arten mit waagrechten Blättern, z.B. S. purpurea und S. psittacina, sind besonders für kleine Anlagen geeignet. Die Pflanzen blühen vor dem Erscheinen der Blätter, etwa Ende Mai. Trotz der nach 2 Wochen abgeworfenen Blütenblätter, zieren die Blütenstände bis spät in den Herbst hinein die Anlagen. Die nah verwandte und sehr eindrucksvolle Kobralilie ( Darlingtonia californica) stammt aus Kalifornien, und stellt einen schwierigen Kandidaten für die Mooranlage in unseren Breiten dar.

Orchideen

Dem Nährstoffmangel zum Trotz haben einige lichthungrige Orchideen-Arten das Moor zum Lebensraum erobert. Die wohl eindruckvollste Erscheinung ist der aus Nordamerika stammende stengellose Frauenschuh ( Cypripedium acaule ). Die heikle Schönheit bevorzugt erhöhte, trockenere Pflanzstellen. Steigt der pH-Wert im Pflanzsubstrat, etwa durch Auswaschung ( Regen ) der Huminsäuren, verschwindet er bald wieder. Besorgte Liebhaber sind daher gezwungen die Azidität des Substrates ständig zu kontrollieren bzw. bei Bedarf mit Apfelessig angesäuertem Regenwasser zu gießen.

Die wüchsigste Art für die Mooranlage ist die nordamerikanische  Pogonia ophioglossoides. Aus einem Rhizom entspringt der einblättrige Spross, der am Ende ein bis zwei rosafärbige Blüten trägt. Die Art neigt stark zur vegetativen Vermehrung. Bestandsbildend kann sie eine Mooranlage für 2 bis 3 Wochen  in ein bezauberndes Rosa tauchen. Leider sind bisher weißblütige, oder gar gelblich blühende Pflanzen, wie ich sie 1998 in New England beobachten konnte, noch nicht in Kultur gekommen. Die nächste verwandte Art, P. japonica ,  kommt aus China und Japan. Sie entspringt jedoch aus einer Knolle und das Laubblatt ist  lanzettlich. Wegen der Autogamie öffnet die endständige Blüte nicht vollkommen. In Kultur sind Albinos und auch besonders dunkelblütige Klone aufgetaucht. Die nahe verwandte Gattung Cleistes  beinhaltet auch einige für das Moor geeignete Arten.

Morphologisch von ähnlicher Gestalt ist Calopogon tuberosus, mitunter die bekannteste Moorochidee. Der Blütenstand erreicht bis 50 cm Höhe und trägt bis zu 10 Blüten , welche einen Durchmesser von 4cm besitzen und nicht resupiniert sind, d.h. das Labellum steht nach oben. Mit ihrer pinken Blütenfärbung besitzen die Blütenstände weithin eine Signalwirkung. Auch weißblütige Pflanzen sind in der Kultur. 4 weitere nordamerikanische Arten der Gattung haben leider noch keinen Weg in europäische Sammlungen gefunden. Fruchtende Pflanzen sollte man ausreifen lassen, denn die Art vermehrt sich gut generativ, die ersten Sämlinge kommen bereits im 2ten Vegetationsjahr zur Blüte.

Die japanische Vogelblume ( Habenaria radiata ) ist eine bekannte Art, welche wie der Name verrät in den Mooren Japans zuhause ist. Sie wird in großen Mengen nach Europa importiert, leider vertrocknen die kleinen Knollen aber rasch. Die im Handel erhältliche Ware ist in den meisten Fällen nicht verwertbar. Die weiße Blüte erinnert mit dem zerfransten Labellum an einen Vogel. Die recht spät im Oktober erscheinenden Blüten sind ein wahrer Blickfang. Obwohl die Pflanzen winterhart sind, empfehle ich eine frostfreie Überwinterung, und ein Vortreiben im Frühjahr: Im Freiland ist die Vegetationszeit zu kurz, erste Frostnächte beenden das Wachstum. Die Pflanze kann keine ausreichenden Reserven in der neuen Knolle anlegen. Wird durch ein frühes Antreiben die Vegetationsperiode wesentlich verlängert, neigt die Art stark zur vegetativen Vermehrung durch Stolonen.

Nur wenige Knabenkraut-Arten sind für das Hochmoor geeignet: Dactylorhiza sphagnicola und Dact. maculata ssp. elodes, beide aus dem Norden Europas,  kommen gut mit dem geringem Nährstoffgehalt im Biotop zurecht. Andere Arten würden kümmern und kaum zur Blüte gelangen. Gleiches gilt für Anacamptis-Arten, die nicht ins Hochmoor gehören.

Besondere Aufmerksamkeit erzielen auch amerikanische Waldhyazinthen- Arten ( Platanthera spp. ), darunter besonders Pl. blephariglottis, Pl. grandiflora, Pl. psycodes und die orange blühenden Pl. ciliaris / Pl. cristata. Leider ist die Kultur sehr schwierig, die Pflanzen daher nicht immer langlebig und selten erhältlich. Der Liebhaber schätzt diesen Aufwand sobald die Pflanzen im Hochmoor erblühen !

Erst im Herbst zeigen die Drehähren ( Spiranthes spp. ) ihre Blüten. Kennzeichnend für die Gattung ist der spiralförmige Blütenstand mit kleinen, weißen Blüten. Besonders Sp. cernua, Sp. odorata und Sp. ochroleuca eignen sich. Die Kultur der europäischen Arten Sp. aestivalis ( Sommerdrehähre ) und Sp. romanzoffiana sind leider schwierig: Beide sind keine Hochmoorarten, die Topf-Kultur in reinem Torf  gelingt sehr gut. Im Freiland jedoch sind diese Arten sehr empfindlich gegenüber jeglichen Konkurrenzdruck.

Nur bedingt geeignet ist das Torfglanzkraut ( Liparis loeselii ), ist es doch ein typischer Kalk-Flachmoor-Bewohner. Nur selten findet man die Pflanze in sauren Moorgesellschaften. In der Gartenanlage kann die Pflanze an offenen Stellen kultiviert werden.  Auch das herzblättrige Zweiblatt ( Listera cordata ) kann an höheren, absonnigen Stellen kultiviert werden.

Die monotypische Sumpf-Weichorchis ( Hammarbya paludosa ) ist ideal auf das Wachstum in heimischen Hochmooren angepasst. Mit ihren kleinen, grünen Blüten fällt sie aber kaum auf. Es handelt sich um eine große Rarität unserer Breiten, ist leider  nicht aus künstlicher Anzucht erhältlich. Auch die empfindliche Arethuso bulbosa aus Nordamerika ist derzeit nicht im Handel.

Gehölze

Nur wenige Gehölze sind an den dauernassen Standort im Hochmoor angepasst. Sobald die Wurzeln von Kiefern-Sämlingen den Grundwasserspiegel erreichen, sterben diese ab und die Pflanzen kümmern in weiterer Folge.  Die Rotföhre ( Pinus sylvestris ), oder besser die Sumpf-Kiefer ( Pinus palustris ) sind nur für größere Anlagen geeignet. An den Füssen von Gehölzen entstehen nach Jahren hohe Moospolster, die durch den trockeneren Standort wieder eine Nische für diesbezüglich angepasste Pflanzen bilden . Die heimische Zwerg-Birke ( Betula nana ) erreicht kaum mehr als 1m Höhe, und ist gegenüber der Moor-Birke ( Betula pubescens) gut für den Garten geeignet.
 
Viele Pflanzen der Heidekrautgewächse ( Ericaceae ) sind auf diesen Extremstandort ideal angepasst. Die Torfgränke (
Chamaedaphne calyculata ) aus Nordeuropa ist sehr langsamwüchsig und erreicht eine Höhe von 50 bis 70 cm. Der Sumpfporst ( Synonym:  Ledum palustre,  Rhododendron tomentosum ) und für kühlere Standorte der Grönländische Porst (Synonym: Ledum groenlandicum, Rhododendron groenlandicum ) sind weitere  Zwerg-Gehölze, welche für eine Hintergrundbepflanzung geeignet sind. Die etwas erhöht gepflanzte, einheimische Rostblättrige Alpenrose ( Rhododendron ferrugineum ) kümmert jedoch, und kommt niemals zur Blüte. Weitere geeignete Vertreter der Heidekrautgewächse wären die Rosmarinheide (Andromeda polifolia  ), verschiedene Heidelbeer-Arten ( Vaccinium spp. ) , Schuppenheiden ( Cassiope spp. ), die Schwarze Krähenbeere ( Empetrum nigra ), Lorbeerrosen ( z.B. Kalmia polifolia und K. angustifolia )  u.v.a.m.

Blütenstauden

Für eine individuelle Gestaltung können weiters Blütenstauden verwendet werden. Besonders erwähnenswert wäre Helonias bullata mit bis zu 50cm hohen, rosa gefärbten Blütenständen, sowie der zierliche Siebenstern ( Trientalis europeum ) und die Japanische Moorsimse ( Tofielda coccinea ). Mit Narthecium ossifragum kann die Anlage gelb eingefärbt werden. Pratia pedunculata und Wahlenbergia hederacea ( beide Campanulaceae ) müssen durch Rhizomsperren am Wuchern gehindert werden. Eine besondere Rarität ist Lilium catesbaei, welche am Standort in Nordamerika zusammen mit Sarracenia leucophylla zu finden ist. Es ist eine der wenigen Lilien, die staunasse Habitate bevorzugt, und bereits im zweiten Jahr nach der Aussaat blüht. Leider ist sie nicht winterhart und sehr kurzlebig, die Blütenpracht kompensiert den Aufwand der Erhaltung !

Problempflanzen

Seggen ( Carex spp.) gehören sicher zu den problematischen Pflanzen im Hochmoor. Sie bilden starke Horste, welche schwer zu entfernen sind, und vermehren sich stark durch Aussaat. Auch bei der Pflanzung von Wollgräsern ( Eriophorum spp. ) ist auf deren Vermehrungsdrang zu achten. Während der Blütezeit zieren die  weißen und orangen Wollschöpfe die Gartenanlage,  können aber durch die Bildung von Horsten, Ausläufern oder durch Saatschleudern Überhand nehmen. Die Alpen-Haarbinse ( Trichophorum alpinum ) ist jedoch ein zierliches Wollgras, welches uneingeschränkt empfohlen werden kann. Auch Veilchen ( Viola palustris und V. lanceolata ) können durch Saatschleudern und Ausläuferbildung invasiv werden. Farne gehören nicht ins Hochmoor: Sie bleiben durch den Nährstoffmangel zwar zierlich, können aber durch Ausläufer die Gartenanlage ungewünscht durchwandern.
 

Die hier aufgezählten Pflanzenbeispiele besitzen kein Recht auf Vollständigkeit. Es ist  vielmehr ein Vorschlag für die Bepflanzung von Hochmooranlagen, begründet auf die  Kulturerfahrung des Autors bzw.  die kommerzielle Erhältlichkeit. Für die Wahl des Liebhabers wird nicht nur der individuelle Geschmack, sonder auch die Art , die Lage und Größe der Anlage selektieren. Die doch große Auswahl stellt der Kreativität sicherlich keine Grenze !
 

Es folgt Teil 3: Der Bau und die Pflege einer Hochmoor-Anlage

 

 

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